Häufig gestellte Fragen zur Therapie
Viele Eltern und Jugendliche haben Fragen zum Ablauf und den Möglichkeiten einer Psychotherapie.
Ich möchte Ihnen und euch hier Antworten geben, die die Entscheidung erleichtern und Unsicherheiten nehmen.
Therapieangebot
- Ambulante Psychotherapie (Verhaltenstherapie; Einzel- und Gruppensetting)
- Beratung
- Diagnostik
- Soziales Kompetenztraining
- Emotionales Kompetenztraining
- Entspannungsverfahren
- Eltern-Kind-Training
- Elterngruppen
- etc.
Behandlungsschwerpunkte
- ADHS (u. a. Konzentrationsprobleme, motorische und/oder gedankliche Unruhe, Impulsivität/starke Gefühle)
- Ängste/Panik/Phobien (z. B. Schul-/Prüfungsangst, Angst vor Übelkeit/Erbrechen)
- Aggressives Verhalten
- Autismus-Spektrum (Screenings möglich; Diagnostik in Planung)
- Belastende oder traumatische Erlebnisse (z. B. Trennung der Eltern, Umzug, Schulwechsel, Wiederholen der Klasse, Gewalt, Missbrauch, Unfall, Tod wichtiger Bezugspersonen)
- Depressive Episode (z. B. Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit)
- Entwicklungsstörungen (z. B. Bindungsstörungen oder Autismus)
- Essstörungen (z. B. Magersucht, Bulimie oder wiederkehrende Essanfälle)
- Konflikte bzw. Schwierigkeitenin der Schule oder Zuhause (inkl. Schulvermeidung)
- Lernprobleme
- Mobbing/Bullying
- Psychosomatische Beschwerden (z. B. Bauch-/Kopfschmerzen „ohne Grund“)
- Schlafstörungen
- Schwierigkeiten im Umgang mit starken Gefühlen
- Selbstverletzendes/selbstschädigendes Verhalten
- Sprachstörungen (z. B. Stottern, Mutismus)
- Sucht (Drogen, Alkohol, Spiele, Medien)
- Unzufriedenheit/Probleme mit dem eigenen Körper
- Wutausbrüche
- Zwangsgedanken/-handlungen
- etc.
Ich lege großen Wert auf eine möglichst inklusive und barrierearme Gestaltung meiner Arbeit. Mein Angebot wird kontinuierlich weiterentwickelt, um junge Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen – beispielsweise im Bereich Hören oder Sehen – künftig besser erreichen zu können. Sprechen Sie mich bei Fragen zur individuellen Zugänglichkeit bitte gerne an.
Arbeitsweise
Eine therapeutische Einzelsitzung beginnt in der Regel zur vollen Stunde und dauert 50 Minuten. Die Anzahl und Frequenz der Stunden werden gemeinsam mit der Patient*in und ggf. den Eltern abgestimmt. Bei Kindern werden die Sitzungen durch regelmäßige Elterngespräche ergänzt.
Während bei Kindern überwiegend spieltherapeutische Verfahren angewandt werden, findet bei jungen Erwachsenen in erster Linie die therapeutische Arbeit stärker auf kognitiver Ebene statt. Wir klären gemeinsam zu Beginn die Ziele, analysieren aktuelle Herausforderungen und erstellen gemeinsam ein Erklärungsmodell für bestehende Probleme und Symptomatik unter Hinzuziehung der Lebensgeschichte.
In einem zweiten Schritt geht es darum, aus diesen Ideen Umgangsweisen (gedanklich und verhaltensorientiert) zur Überwindung dieser Probleme zu finden oder neu zu lernen.